Die Poststrasse von Schöneberg

Die Poststrasse deckte sich in großen Teilen mit der ehemaligen Römerstrasse, dem sogenannten "Niederländischen Kurs", der von Simmern über die Hunsrückhöhen nach Seibersbach, Dörrebach, Schöneberg, Hergenfeld, Breitenfelser-Hof nach Kreuznach führte. Diesem Umstand hatte es Schöneberg zu verdanken, dass es im 14. Jhd. bis etwa 1630 "Ordinari Postort" war.

Das ehemalige Schulgebäude, heute Gemeindehalle

Die ehemalige Schule in Schöneberg wurde 1826 nach den Plänen des Baumeisters Bär aus Kreuznach von dem Maurermeister Jakob Schweigert aus Schöneberg auf einer Wiese erbaut. Im oberen Teil war der Schulsaal mit zwei nach Norden gelegenen kleinen Zimmern und im unteren Teil befand sich die Lehrerwohnung. Im Jahr 1893 wurde an dem bisherigen Schulhaus auf der Westseite ein Anbau angefügt. Der Anbau enthielt die beiden Schulsäle, einen Keller, einen Speicher, das Treppenhaus und für jede Lehrerwohnung ein kleines Zimmer.

Schöneberg als ein Burgort

Schöneberg ist ein sogenannter unechter Burgort. Das heißt, Dorf und Burg haben sich unhabhängig voneinander entwickelt. Man darf sich allerdings unter einem Dorf im Mittelalter keine Wohnsiedlung im heutigen Sinn vorstellen. Die meisten Orte bestanden aus ca. 30 Häusern, die mit Stroh bedeckt waren. Die Strassen waren ungepflastert und führten offene Jauchabflüsse. Meißt war ein Dorfbrunnen mit offenem Zulauf und Abfluss ebenso vorhanden wie ein Brandweiher. Diese Beschreibung eines Dorfes galt bis ins 18. Jahrhundert und hat sich im 19.

Kurzer Abriss der Geschichte der Herren von Schönenberg

Von 1504 - 1581 stellten die Herren von Schöneberg den Amtmann, den höchsten Verwaltungsbeamten des Amtes Stromberg:

Sehenswertes

Die beiden Schöneberger Weinlagen Schäfersley und Sonnenberg befinden sich an der nördlichen Anbaugrenze des Weinlandes Nahe und zählen zu der Großlage Pfarrgarten. Der Weinbau wurde von den Römern in die Region gebracht. Das belegen die Relikte einer römischen Villa.

Wissenswertes

Schon die Römer nutzen unsere etwa 700 Einwohner zählende Gemeinde auf der von Kreuznach nach Koblenz führenden Militärstraße als wichtigen Zwischenstopp. Dies beweisen u.a. Funde einer Villa Rustika. Später erfuhr Schöneberg eine regelmäßige Anbindung durch die Turn und Taxis´schen Postreiter als Ordinari Postort. Selbst zum Kurfürsten und Erzbischof von Trier hat es im 16. Jh.

Touristische Infos

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