Sehenswertes

Die beiden Schöneberger Weinlagen Schäfersley und Sonnenberg befinden sich an der nördlichen Anbaugrenze des Weinlandes Nahe und zählen zu der Großlage Pfarrgarten. Der Weinbau wurde von den Römern in die Region gebracht. Das belegen die Relikte einer römischen Villa. Hier im nördlichen Bereich des Anbaugebietes befinden sich auch die ältesten Gesteinsformationen.

Von einer frühen und nachhaltigen Besiedlung künden nicht nur die römischen Funde, die man in ganz Schöneberg antreffen kann, sondern auch einige Kulturdenkmäler zeugen davon.

Sehenswert ist die Hofanlage in der Hauptstraße Nr. 23, ein herrschaftlicher spätklassizistischer Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk. Die wohl 1843 erbaute Hofanlage verfügt über eine streckhofartige Anfügung von Stall und Scheune sowie einem weiteren langgestreckten Nebengebäude.
Im weiteren Verlauf (Hauptstraße 37) finden Sie über dem Eingang ein Renaissance-Portalsturz aus dem Jahr 1568 und schräg gegenüber, von zwei Bäumen eingerahmt ein spätbarockes Wegekreuz oder auch Prozessionskreuz aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Der zweite kulturhistorisch interessante Bereich Schönebergs ist die Schlossstraße. Die katholische Kirche aus dem Jahr 1895 mit neuspätromanischer Halle der Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal wurde aus Bruchstein erbaut.

Gegenüber, Schlossstraße Nr. 4, ein Wohnhaus aus dem Jahre 1688, mit einer Toranlage aus barockem Fachwerk und teilweise massivem Krüppelwalmdach. Auf dem Weg zum ehemaligen Burghaus begegnen Sie dem alten, in den 1920er Jahren instandgesetzten, Dorfbrunnen aus dem 18./19. Jh.

Um das ehem. Burghaus, Schossstraße Nr. 5, finden sich noch Ringmauerreste. Der Krüppelwalmdachbau, wohl aus dem Jahre 1539, wurde wahrscheinlich 1688 teilweise umgebaut. Hier befinden wir uns auch in der eigentlichen Denkmalzone. Der Bereich des ehem. Schlosses der Herren von Schöneberg ist die, von der übrigen Ortsbebauung durch den Friedhof getrennt, frühe Urzelle der Besiedlung mit heute sechs um einen Hofraum gruppierten Hofanlagen (Schlossstraße 5-11 und 8-12). Datiert werden können die Bauten auf die Zeit zwischen dem 16. Jh. bis zum 1. Viertel des 20. Jahrhunderts.